Krisen zeigen sich manifestiert im Aussen, lange nachdem sie sich in unserem Inneren ausbreiten durften. Sie haben in unserem Inneren Räume besetzt und ein Chaos hinterlassen. Alles was wir nicht aufgeräumt haben, fliegt uns immer wieder um die Ohren und stürzt uns in letzter Konsequenz in Krisen im Aussen, bis wir bereit sind wieder in uns aufzuräumen.

Krisen sind immer eine Chance auszusteigen aus deinen alten Stiefeln, die dich jetzt nicht mehr tragen. Das Umsehen nach Neuen Schuhen ist der Moment, in welchem Du Dir bewusst machen kannst, wie diese dir für deinen weiteren Weg dienlich sein können.

In erster Linie sollten die „Neuen“ sich für dich gut anfühlen oder?

Vielleicht haben die Alten auch schon eine ganze Zeitlang gedrückt und haben sich so ausgelatscht gar nicht mehr sooo gut angefühlt?  Mit den ausgedünnten Sohlen hast Du inzwischen viele Steine inzwischen schmerzhaft gespürt? Vielleicht haben sich aber auch deine Füsse einfach verändert? Eine neue Passform wäre viel idealer?

Dies ist der Moment, in sich zu gehen, reinzufühlen, wie sich die Alten tatsächlich angefühlt haben und sich Gedanken in Bezug auf Verbesserungsmöglichkeiten zu machen richtig? – Darum geht es nämlich in Krisen! Sie begleiten uns und zeigen uns Unordnung auf. Manchmal solange, so schmerzhaft und so intensiv, bis wir bereit sind uns kapitulierender Weise hinzugeben um endlich Perspektiven zu wechseln und die Dinge neu zu betrachten.

Krisen kennt man auch aus der Homöopathie und Naturheilkunde. Hier spricht man von Heilkrisen – das sind die Phasen, wo mancher Patient das Gefühl hat, dass alles schlimmer wird – der Körper aber in Wirklichkeit aufgefordert wird, alles einzusetzen um in die Heilung (in die “Wieder- Ganz- Werdung”) zu gehen. 

Durch Krisen hindurch zu kommen, ist meist ein Kraftakt, in welchem es darum geht, nicht aufzugeben, sondern Energien neu zu ordnen. Es ist nötig sich zu adaptieren – hört man häufig. Wichtig ist hier nicht zu resignieren, sondern die Krise zu nutzen. Es geht darum zu verstehen, wie sie zustande kommen konnte, was die tatsächlichen Ursachen sind und was wir daraus lernen können, um sich weiter zu ENT-wickeln.  Dann wird die Krise nämlich zur Chance etwas zum Besseren zu verändern. Darauf zu achten, dass Du dich nicht in diesem Akt als Opfer verlierst um zu warten, bis dir irgendwer auf die Beine hilft, sondern dich umzusehen und reinzuspüren in welcher positiv veränderten Form es möglicherweise jetzt weitergehen darf… 

Sind wir zur Kapitulation bereit, ALTES gehen zu lassen, darf sich unsere Perspektiven neu ausrichten und wir können mit NEUEM belohnt werden. – Doch wir sind immer zur Mitarbeit aufgefordert:

 

Mach eine Liste: 

Ziehe ein Resume vom Alten und was du tatsächlich für dich benötigst….  

– Was ist dir wirklich wichtig für die Zeit nach der Krise…

– Und was könntest Du vielleicht sogar verändern bzw. ist veränderungsbedürftig, weil es DIR eigentlich gar nicht wirklich so gut getan hat

  • Werde dir hier deiner Wahrheit und Authentizität bewusst und antworte aus deinem Inneren heraus:

– Nehme dir dazu etwas Zeit und suche einen Raum auf, in welchem Du nicht gestört wirst.

– Wenn Du kannst zünde dir eine Kerze an und/oder ein Räucherstäbchen                                                                                                                                                                          

– Mache es dir bequem und spüre deinen Atem…. Wie er durch dich fliest und dich beatmet, ganz automatisch. Nehme einen tiefen Atemzug…

– Dann spüre deinen Körper, wie fühlt er sich gerade an – was hat er alles auf sich genommen die letzten Jahre. Wo zeigt er dir Erholungsbedarf oder Schmerz vielleicht…

– Schenke ihm jetzt für einen Moment deine ganze Aufmerksamkeit und spüre ihn….

Dann nehme den Kontakt zu deinem authentischen ich auf und frage es:   

– Was benötigst Du gerade?…….möglicherweise ist es gerade total zufrieden und benötigt nichts – nur Dich – deine Aufmerksamkeit :)…

– Frage Dich weiter – was glaubst Du benötigst Du für die Zukunft? – und höre auf dein Innerstes… – und schreib auf deine Liste:  

– Was benötigst du zum schlafen und zum leben…

– Was möchtest du gerne machen… (hier haben wir gerade mal unsere Lieblingsbeschäftigungen vielleicht zum Hobby werden lassen, wenn wir Glück haben)

– Wie würde ein optimaler Tag für dich aussehen… Welche Eigenschaften haben diese Aspekte die du in deinen optimalen Tag eingebaut hast – um was geht es dir tatsächlich!

Wenn Du deine Liste hast dann schau dich um – was hast Du bereits und was könntest du jetzt noch ändern?

Gerne lasse ich dich an meiner persönlichen Liste teilhaben:

– ich bin dankbar für einen Platz der trocken ist und überdacht, der mich schützt vor Regen, Sonne, Wind und Kälte…

– ich benötige Wasser und Licht zum Leben was ich habe und habe auch Nahrung im Überfluss…

– ich benötige einen Rückzugsort in welchem ich Ruhe finde um mit mir selber leichter in Dialog gehen zu können…

– ich liebe es Menschen weiterhelfen zu können und sie in Zeiten der persönlichen Entwicklung mit begleiten zu dürfen um sich auszutauschen, zu reflektieren und Antworten/Verständnis/Vergebung zu finden…

– aktuell bin ich dankbar für meinen Computer und die Möglichkeit des Internets um das Coachen anderer Menschen in vollen Zügen leben zu dürfen…

– ich möchte weiterhin die Sanftheit, das Spiel und die Lebendigkeit der Natur spüren und spüren ein Teil von ihr zu sein…

– ich liebe es glückliche und selige Wesen um mich zu haben…

– ich bin dankbar für meine Gesundheit und meine Familie und deren Gesundheit- ich fühle mich geborgen und aufgehoben im Schoss von Pachamama…

Bis jetzt muss ich erkennen, dass ich das, was ich wirklich benötige, alles habe….  und damit auch die Zeit und Musse,  die Liebe zu meinem Selbst zu geniessen…         Mir den Raum zu nehme meine Freiheit zu leben und das Leben dankbar zu feiern und mich jeden Tag zu freuen weiter zu lernen… und den Kreis wieder zu schliessen einfach dankbar zu sein.

Wie sieht deine Liste aus? Ist sie aus deinem authentischen Ich entstanden? Oder aus deinem alten Glaubenssystem? – Lebst Du das Leben, das Du wirklich leben möchtest? 

Selbstverantwortung bedeutet die Freiheit, das Leben zu leben das Du leben möchtest. Erst wenn Du bereit bist zu 100% die Verantwortung zu übernehmen, für das was dir widerfährt, trittst du vollständig aus der Opferrolle, um dein Leben in deine eigene Hände zu legen.

- Änderst Du deine Wahrnehmung ändert sich deine Realität - 
Deine Wahrnehmung wird in jedem Moment zu deiner Wirklichkeit 

Unsere Welt ist das Resultat unserer (auch unbewussten) Gedanken:

Wie können wir dies für uns unterstützen?

1.) Bewusstswerdung unserer Gedanken

2.) Bewusstwerdung der sowohl guten Manifestierungen in unserem Leben und aber auch der nicht so liebsamen Situationen, um sich aus diesen heraus zu ENT-wickeln. Jede Situation, die uns begegnet, ermöglicht uns die Erinnerung die diese Situation erzeugt hat zu erkennen und zu festigen (Dankbarkeit) oder zu reinigen… (über das Verstehen/Vergeben.)

 

Mit der Bewusstwerdung wenden wir uns dem zu, was ist – unserem Inneren – unserer Quelle – unserer Essence.

Wenn Wir uns diesem wieder zuwenden, es pflegen und gespeicherte Erinnerungen welche uns zu nichtdienlichen Glaubensmustern führten transformieren lernen, uns nähren, und unsere Liebe zu uns wieder entdecken, sind wir fähig auch alles um uns herum wieder zu lieben. 

Unsere gespeicherten Erinnerungen, welche wir auf unserer Festplatte haben erschaffen unsere Gedanken. Es funktioniert wie in einem Garten.  Du kannst das Unkraut jäten: Du findest zu den dir nicht dienlichen Gedanken die entsprechenden Erinnerungen und transformierst sie. 

Hier kannst Du dir auch wieder eine Liste erstellen der Gedanken, die dich persönlich nicht dienen, indem sie dich daran hindern dich zu lieben zB:

– ich bin zu dick, zu hässlich, zu alt, zu dünn…

– Ich werde schnell wütend, traurig, kraftlos…

– Ich bin unordentlich, zu bequem, dumm…

– das hätte ich anders machen oder sagen sollen…

Versuche mit dieser Liste zu arbeiten und Verständnis/Vergebung für dich zu entwickeln, dass Du so negativ über dich selber denkst. 

Kleiner Zusatztipp:

Es gibt einen Meridianpunkt an deiner Handkante den Du zusätzlich beklopfen kannst um deine Einstellung zu dir zu ändern: „Auch wenn ich glaube ich bin zu dick…. etc…. Liebe ich mich trotzdem so wie ich bin“…

Die Welt, wie wir sie wahrnehmen ist die Schöpfung unserer Gedanken

Wenn wir also wirklich etwas in unserem Leben verändern wollen, müssen wir aufhören im Aussen nach den Schuldigen zu suchen – sondern in unseren Gedanken danach suchen 🙂 

Wenn Wir lernen unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen und sie wenn nötig zu verändern (in dem wir sie verstehen lernen- nicht ignorieren!), wird sich unser Innerstes mit verändern und damit wird sich unsere Welt im Aussen verändern.

Lerne also für dich liebevoll und besser zu sorgen und verbinde dich mit dem was Du wirklich bist. 

Wenn Du dazu Unterstützung benötigst – übernehme die Verantwortung und hole sie dir! Du kannst dich gerne bei mir zu einem ersten freien Coachinggespräch melden. – Informationen zur Ausbildung zum holistischen Heilbegleiter und Bewusstseinscoach findest du hier